Die Tastatur

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Das Gesicht des Klavieres

Häufig ist ein Tastaturbelag nicht mehr zu restaurieren, weil entweder zu viele Plättchen fehlen oder defekt sind.

Zertrümmerte Tasten

Vergilbter und abgenutzter Tastaturbelag

 

Wir nehmen die Plättchen ab, arbeiten das Tastaturholz auf, erneuern Garnierungen etc. und belegen die Tastatur neu mit einem Belag ihrer Wahl.

Tastaturholz ohne Belag

Ausgetauschtes Tastaturholz

Verleimung der neuen Tastaturbelege

 

Bei Bedarf werden die Seiten der Taste aufgefüttert. So sehen die Tasten wieder wie neu aus und die Spatien (Abstände) der Tasten sind einheitlich. Nur so kann eine gleichmäßige Spielart gewährleistet werden.

Die Seite der Tastatur wird mit dünnen Furnier aufgefüttert

Seitenansicht der Tastatur

Fertige Tasten

 

Die Tastatur wird entsprechend ausgebleit, damit das richtige Auf- und Niedergewicht wieder hergestellt werden kann.

Ausblein der Tastatur

Feinabstimmung der Auf- und Niedergewichte

Niedergewicht

Elfenbein

Oft können wunderschöne Elfenbein-Tastaturen erhalten werden, wodurch nicht nur der Wert des Instrumentes steigt, sondern auch ein originalgetreues Unikat mit historischem Gründerzeit- oder Jugenstilgehäuse in ein antikes Einzelstück verwandelt wird.

Zur Unterstützung des Artenschutzes, verzichten wir bewusst auf den Einsatz von neuem Elfenbein und benutzen neue und alte Materialien wie, Knochen, Tharan, Ivoplast und Kunststoff.

Alter Elfenbeinbelag

Elfenbeinbelag neu verleimt

Tastatur, neu und alt im perfekten Einklang

Tastatur-Regulation

Alle Garnierungen müssen sorgfältig getucht werden, das Pilotenspiel muss so eingestellt sein, dass es eine direkte Verbindung zur Mechanik gibt und im Endeffekt muss die Tastatur mit einer saugenden Fallbewegung das gesamte Instrument zum Schwingen bringen.

Tastengarnierung

Garnierung der Führungslöcher

Einstellen der Tasten

 

So wie bei der Mechanik, spielt auch bei der Tastatur die Regulation eine entscheidende Rolle.