Klavierakustik

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Die Klavierakustik eines alten Klaviers birgt auch nach vielen Jahren noch das meiste Potential.

Nichts desto Trotz ist eine Klavierakustik nach 40 bis 50 Jahren nicht mehr in Ordnung und wahrscheinlich stark restaurationsbedürftig. Anders als beispielsweise bei Geigen, deren Holz sie über die Zeit wertvoller werden lassen, bleibt beim Klavier die erarbeitete Wölbung des Resonanzbodens auf Grund der hohen Zug- und Druckkräfte von bis zu 20 Tonnen nicht erhalten. Der Boden wird immer flacher und der Klang des Instrumentes auch.

Außerdem findet man häufig Risse in Boden und Stimmstock, die sich im Laufe der Jahrzehnte in beheizten Räumen kaum vermeiden lassen.

Wo also sitzt das Potential der Akustik?

Alter Steg vom Klavier

alter Resonanzboden mit Gussrahmen

Das Holz an sich ist mehr als gut abgelagert und in den meisten Fällen von außergewöhnlicher Qualität. Die vor 100 Jahren für den Bodenbau verwendeten Hölzer hatten durch ihren Wuchs und die behutsame Handbearbeitung eine Beschaffenheit, die man heutzutage nur noch selten finden kann. Der Boden hat zwar keine Wölbung mehr und weist Risse auf, was die Qualität des Holzes jedoch nicht mindert, sondern ganz im Gegenteil einen hervorragenden Rohstoff für eine Restauration darstellt.

Selbstverständlich eignen sich nicht alle Instrumente zur Restauration. Bestimmte bauliche Voraussetzungen sollten erfüllt sein, damit das Ergebnis sich auch mit modernen Klavieren messen lassen kann.

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Resonanzboden ohne Gussrahmen

Verrostete Bassseiten vom Klavier